Beiträge von Counterdoc

    Hallo Quertreiber!



    Beim letzten Mal auf dem Wachauring habe ich zusammen mit @a13x. verschiedene Reifen ausprobiert beim Nassdriften. Die Unterschiede waren ziemlich groß.



    Meine Kombi:



    #1
    Vorderachse: Goodyear UltraGrip Winterreifen (215/45/17)
    Hinterachse: Conti Sport Contact 5 (225/45/17)



    Fahrverhalten: Viel Grip vorne, leicht zu fahren, hinten ausreichend Grip um ein bisschen Vortrieb zu erzeugen.



    #2
    Vorderachse: Conti Sport Contact 5 (225/45/17)
    Hinterachse: Goodyear UltraGrip Winterreifen (215/45/17)



    Fahrverhalten: Untersteuern. Fuhr sich grottig schlecht. Viel zu viel Grip hinten.



    ---



    @a13x.s Kombi:



    #1
    Vorderachse: Hankook S1 (215/45/17)
    Hinterachse: Falken FK-453 (215/45/17)



    Fahrverhalten: Grip vorne top, kein Untersteuern. Hinterachse wenig Grip, aber gut fahrbar. Der Falken hat sich allerdings irgendwann der Längsrichtung nach aufgelöst. Mittig hing irgendwann ein etwa 20cm langer Streifen Gummi weg. Profil hatte er da aber noch gut was drauf...




    #2
    Vorderachse: Hankook S1 (215/45/17)
    Hinterachse: Conti Sport Contact 5 (225/45/17)



    Fahrverhalten: Grip vorne top, kein Untersteuern. Hinterachse etwas mehr Grip als der Falken. Mehr Vortrieb, gut fahrbar.




    Als wir beide hinten die Conti drauf hatten, konnten wir exakt die gleichen Geschwindigkeiten driften. Das fuhr sich total entspannt. :top:






    Haltbarkeit:



    Conti Sport Contact 5: Zum Ende hin hat der Reifen stark abgebaut und hat kleinere "Löcher" im Profil bekommen. Dort wurden minimale Stückchen herausgerissen. Davon abgesehen hält er aber lange.



    Goodyear UltraGrip Winterreifen: Durch die weiche Gummimischung kommt er mit der Hitze anscheinend nicht sonderlich gut klar. Er beginnt zu "wutzeln" :D Der Gummi schmilzt an manchen Stellen also ein bisschen zusammen.



    Falken FK-453: Gehalten hätte er sehr lange, aber das hilft alles nichts, wenn sich plötzlich der Reifen mit gutem Restprofil vollständig auflöst.





    Welche Reifen fahrt ihr? Erfahrungen? Haltbarkeit?

    Hab ihm ungefähr die gleiche Liste in "ausführlich" geschickt :D

    Also einen guten S14a bekommt man für ca. 10t.


    Bei mir war das ein etwas längerer Weg zum BRZ. Hab meinen S14 verkauft, da ich in den Rallyesport eingestiegen bin und das Geld gebraucht habe. Nachdem ich dann mein Rallyefahrzeug wieder verkauft habe, wollte ich unbedingt den BRZ. Modernes Auto, das viel Spaß macht und noch alltagstauglich ist - und Heckantrieb besitzt!

    Achso, wo kommst du her?
    Mit 25T kann man schon was schnelles bauen. Hauptaugenmerk würde ich auf Fahrwerk, Bremsen, Diff und Verstrebungen legen. Für den Anfang reichen auch erstmal 250 PS und die hat man mit ein paar kleinen Umbauten sofort.

    Witzig


    Ich bin sechs Jahre einen S14a mit einem "Clubsport"-umbau gefahren und fahre jetzt einen BRZ.
    Vom Handling her fährt sich ein umgebauter S14 auch sehr gut. Leistung hat er natürlich deutlich mehr, das sind Welten, wenn man ein bissl was macht. Hatte damals ca 260 PS und das war im Vergleich zum jetzigen BRZ eine andere Liga.
    Einen S14a würde ich als Spaßauto immer weiterempfehlen.
    Kannst mir eine PN schreiben, wenn du Fragen hast.


    Gruß
    Marius

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      (217,37 kB, 20 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich hätte einen Kontakt, der vielleicht auch Dogbox-Innereien für CA18/SR20 bauen kann. Für die Rallye-Clios wird mittlerweile auch was gebaut, da gab es bisher von keinem anderen Hersteller was.
    Preislich irgendwo zwischen 3500-4500 Euro.

    Das kann ich nicht berichten und auch mein Kumpel hat da andere Erfahrungen gemacht. Natürlich hat ein Semi bei kalten Temperaturen lange nicht den Grip, wie wenn er warm ist. Doch im Vergleich zu wirklich vielen Straßenreifen hatten die Semis die wir gefahren sind (A048 und V70A) immer deutlich mehr Grip als die Straßenreifen und das von Anfang an. (natürlich nicht bei nasser Fahrbahn, sondern bei Trockenheit)

    Das war etwas ungeschickt formuliert von mir :wacko:
    Nass oder Feucht + Kalter Semi ist ekelhaft. Im trockenen bei sehr kalten Außentemperaturen ist er meiner Meinung nach aber auch mit Vorsichtig zu genießen.

    Makkaroni würd ich keine fahren, die kannste lieber essen :D


    Ewig halten tut ein Federal RSR. Aber ist halt auch kein richtiger Semi. Vom allgemeinen rumfahren mit solchen Reifen rate ich ab. Wenn die Reifen nicht warmgefahren sind, haben sie einfach wenig Grip. Ich würde dir zum R1R raten. Der funktioniert auch im nassen. Laufleistung mit Federals ca. 10-15t km (inklusive ~500km Renneinsatz). Bei einem richtigen Semi kann man eher mit der Hälfte oder noch weniger rechnen.

    Und wegen dem von dir befürchtetem Leck-Problem: Die Bremsleitungen welche zur Handbremse führen werden an den Anschlussstellen gebördelt. Wenn man das anständig macht bzw. machen lässt, dann ist das dicht.

    Beim SX ist an der Hinterachse sowieso ein T-Stück drin. Es führt nur eine einzige Bremsleitung nach hinten. Und die unterbrichst du am Besten an der Stelle wo die hydraulische Handbremse sitzen soll. An der Stelle braucht man dann zwei Adapter --> Man verlängert die unterbrochenen Leitung zur Handbremse und schließt sie dort an.


    Mit den Rücklichtern gekoppelt ist glaub ich keine einzige hydraulische Handbremse die ich kenne. Wenn das vom TÜV so verlangt wird, dann musst du dir halt irgendeinen Schalter mit einbauen bei der Handbremse.


    Oftmals wird neben der hydraulischen Handbremse auch gleich noch ein Bremskraftregelventil verbaut. Damit kann man, wie der Name vielleicht erahnen lässt, die Verteilung der Bremskraft an der Hinterachse steuern. Wenn man so ein Ventil nicht verbaut, dann braucht man sich auch keine Sorgen um die Bremskraftverteilung machen. Durch eine hydraulische Handbremse wird die nicht verändert.

    Erklärung zum Absperrhahn: Du ziehst die hydraulische Handbremse und ziehst danach den Absperrhahn fest. Dadurch wird die derzeitige Position der hydraulischen Handbremse beibehalten (da die Flüssigkeit durch den Abpserrhahn nicht mehr zurück nach vorne kann). Somit funktioniert das Teil dann wie eine Seilzughandbremse mit Einrastfunktion.

    Das erste Bild zeigt den Handbremszylinder im "offenen" (also nicht festgezogenen) Zustand. Im zweiten Bild wird die angezogene Handbremse gezeigt. Durch ziehen der Handbremse drückt man ganz rechts gesehen eine Dichtung auf den Einlass und presst gleichzeitig den Kolben (links) tiefer in den Zylinder (nach rechts). Dadurch presst es die Bremsflüssigkeit nur nach hinten und nicht nach vorne Richtung HBZ.

    Hab bei mir im Rallyeauto auch eine drin, ebenfalls eingetragen. Originale Seilzughandbremse hab ich aber trotzdem noch verbaut.


    Wegen dem Druck Richtung Hauptbremszylinder: Im inneren des Handbremszylinders sind verschiedene Dichtringe und eine Feder verbaut. Sie sorgen dafür, dass sich beim Ziehen der Handbremse der Druck nur nach hinten ausbreitet. Sobald man den Hebel loslässt, drückt die Feder den Zylinder wieder nach vorne und das System ist wieder komplett "offen". Wenn man auf die Fußbremse drückt, drückt es den Hebel ebenfalls nach vorne. Hatte mal irgendwo ein Bild dazu, aber find es gerade nicht mehr.




    Eine ernstzunehmende Bitte hab ich an alle, die sich so eine Handbremse verbauen wollen:
    Wenn ihr irgendeine günstige ebay-Handbremse kauft, dann achtet darauf, dass am Besten ein Wilwood Handbremszylinder verbaut ist. Falls dies nicht der Fall ist, dann tauscht den Zylinder gegen einen von Wilwood aus (kostet ca. 60-80 Euro aus den USA). Mein billig-Zylinder war nach 1-2 Monate kaputt (konnte keinen Druck mehr nach hinten leiten, ging nur noch nach vorne und drückte aus dem Füllbehälter...).
    Das kann allerdings noch viel schlimmer ausgehen und lebensgefährlich werden! Einem Rallye-Kollegen flog vor kurzem so ein billiger Handbremszylinder um die Ohren. Er hatte schlagartig keinen Bremsdruck mehr und die Flüssigkeit verteilte sich im Innenraum. Mit ca. 130 km/h ist er dann durch eine kleine Betonmauer durch und hat sich seitlich noch an einer Garage "abgebremst"...


    LASST DIE FINGER VON BILLIGEN ZYLINDERN!!!

    Hab auf der Garrett-Website etwas gesucht und ein anderes Verdichterrad gefunden (Nr. 445436-0012) mit Inducer 40,5 / Exducer 60 mm / Trim 46 / 8 blades. Angeblich für T28. Kann man die Abgasseite vom GT2860RS (Gehäuse und Abgasrad) mit diesem kleineren Verdichterrad kombinieren (dazu dann noch ein passendes Verdichtergehäuse)? Weiß das jemand?




    //edit: @Perfectdark, hast ja recht

    Servus,


    da mich das Thema interessiert, aber ich mich damit nicht großartig auskenne, frag ich mal bei euch nach.
    Eigentlich ganz kurz und knapp: Inwiefern kann ich bei Turboladern die Gehäuse (Verdichter + Turbine) tauschen?
    Verdichterrad muss natürlich auch zum Gehäuse passen, das ist mir klar.


    Könnte man sich da aus verschiedenen Ladern was zusammenbauen?
    Bräuchte
    eine kleine Verdichterseite (Inducer unter 46) mit Trim kleiner als 50
    und A/R maximal 0.60. Abgasseite dazu mit Trim über 70, A/R möglichst
    klein (bis 0.64).


    Sinn und Kosten seien mal dahingestellt, das
    ist nebensächlich. Mich interessiert nur ob das möglich ist und worauf
    man dabei achten sollte.


    Gruß
    Marius